IMSA: Porsche gewinnt Petit Le Mans – Aitken holt den GTP-Titel
Porsche Penske Motorsport hat das Saisonfinale der IMSA WeatherTech SportsCar Championship gewonnen. Laurens Vanthoor, Kévin Estre und Matt Campbell setzten sich beim traditionsreichen Zehn-Stunden-Rennen Petit Le Mans im Porsche 963 mit der Startnummer 6 durch. Jack Aitken sicherte sich unterdessen den Meistertitel in der GTP-Klasse.
Auf dem Michelin Raceway Road Atlanta entwickelte sich ein ereignisreiches Finale. Die entscheidende Szene lieferte Vanthoor mit einem Überholmanöver gegen Earl Bamber: Als Bamber durch ein langsameres Fahrzeug aufgehalten wurde, nutzte der Belgier die Gelegenheit und zog innen vorbei. Damit brachte er den Porsche auf die Siegerstraße.
Für Porsche war der Erfolg auch historisch bedeutsam. Der Hersteller feierte seinen ersten Gesamtsieg bei Petit Le Mans in der Topklasse mit einem modernen Prototypen. Der bisherige Gesamterfolg von 2015 war noch mit einem GTLM-Porsche erzielt worden.
In der Meisterschaft ging der GTP-Fahrertitel an Jack Aitken im Cadillac Whelen mit der Startnummer 31. Auch in den weiteren Klassen fielen die Entscheidungen: George Kurtz und Alex Quinn gewannen die Fahrermeisterschaft in LMP2, Connor De Phillippi und Neil Verhagen setzten sich in GTD PRO durch, während Philip Ellis und Russell Ward den GTD-Titel holten.
Damit endete eine Saison, in der sich die Titelentscheidungen bis zum letzten Rennen hingezogen hatten. Während Porsche das Finale sportlich dominierte, belohnte die Meisterschaft vor allem die Konstanz über das gesamte Jahr.
Die Meister im Überblick
Klasse
Fahrermeister 2026
GTP
Jack Aitken
LMP2
George Kurtz / Alex Quinn
GTD PRO
Connor De Phillippi / Neil Verhagen
GTD
Philip Ellis / Russell Ward
Quellen: